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Vor ein paar Tagen ging wieder ein Aufschrei durch die Medienlandschaft:
Drei Täter mit "szenetypischer" Kleidung der, im rechten Milieu beliebten, Marke Thor Steinar, so heißt es in einer Pressemitteilung der Linken, hätten das 18-Jährige Kreisvorstandsmitglied der Schweriner Linken, Julian Kinzel, am Montag in Wismar niedergeschlagen und mit einem Messer attackiert.

Schnell forderten die Linke eine rasche Aufklärung und beklagte, es würden immer mehr Fälle von rechtsextremer Gewalt gegen Linke stattfinden.

Die Schilderung dieses Falles war von Anfang an merkwürdig. So wurde der junge Politiker angeblich am Montag, den 04.01.2016 im mecklenburgischen Wismar überfallen und hat erst am nächsten Tag über das Internet eine Strafanzeige erstattet. Und das obwohl er 17 (!) Stichverletzungen erlitten haben soll. Die Täter sollen ihn als „schwule Kommunistensau“ betitelt haben. Weiter konnte er seinen Mantel, der ihn vor schlimmeren Verletzung geschützt haben soll, bis heute nicht der Polizei vorlegen.

Nachdem dann schnell die Linken ihr Entsetzen über die Tat kund taten und die Medien von den bösen Rechten berichteten, wendete sich nun das Blatt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen Julian Kinzel wegen Vortäuschens einer Straftat und stützt sich dabei auf ein Gutachten eines Rechtsmediziners. Zudem habe es eine Rekonstruktion am Tatort im Beisein des "vermeintlich Geschädigten" gegeben. Demnach passe die Art der Verletzungen nicht zu dem behaupteten Verlauf des Überfalles.

Hat Julian Kinzel sich die rechtsextreme Attacke also nur ausgedacht?
Warum tat er das? Der Drang nach Aufmerksamkeit? Hat er sich die Verletzungen selber zugefügt? Fragen über Fragen. Eines ist klar: Hier hat ein kleiner Linker erneut versucht, unter Behauptungen falscher Tatsachen, die Rechten zu kriminalisieren.
Einfach nur peinlich und arm. Das ganze sieht nämlich mehr nach einem Fall für einen Psychiater aus.

Ricarda Riefling