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Seit dem Jahreswechsel hat die EU ein Verbot des Blei Gießens, oder genauer gesagt, des Verkaufs von Bleigieß-Sets, u.ä. verhängt. Ein jahrhundertealter Brauch wird dadurch zunichte gemacht.

Fragen wir uns doch einmal, wie sinnvoll dieses Verbot ist:
Blei soll, glaubt man entsprechenden Wissenschaftlern, vor allem die Entwicklung von Kindern negativ beeinflussen, laut Umweltbundesamt soll hierdurch insbesondere die Intelligenzentwicklung gefährdet werden. Der SWR wiederum berichtete über gesteigerte Hyperaktivität bei Bleiaufnahme durch die Luft oder die Haut bei Kindern.

Das klingt dramatisch! Doch wie glaubhaft sind diese Aussagen?

Seit dem 01.02.1988 gilt in Deutschland ein Verbot von verbleitem Benzin. In vielen europäischen Ländern gab es verbleiten Kraftstoff noch bis ins Jahr 2000. Vor dem 7. November 1983 war es nicht nur üblich, sein Kraftfahrzeug mit verbleitem Kraftstoff zu betanken, sondern bis dahin gab es ausschließlich verbleites Benzin an den Tankstellen. Das bedeutet, daß bis zu dieser Zeit Blei allgegenwärtig in der Atemluft vorhanden war (Übrigens war es zu dieser Zeit ebenso üblich immer und überall zu rauchen.). Durch hunderttausende Autos, und wesentlich mehr Staus als heutzutage, war also, sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder jeden Alters, die Aufnahme von Blei gar nicht zu verhindern, wobei es zu dieser Zeit auch noch üblich war, daß richtiges Blei in Bleistiften enthalten war, worauf bekanntermaßen gerade Kinder gerne rumkauen, während sie Schulaufgaben machen.

 

Glaubt man nun der Begründung der EU für das Verbot des Bleigießens, müßte ein wesentlicher Anteil der Bevölkerung, der vor 1988 geboren wurde, aus ständig zappelnden Trotteln bestehen.

Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?
Angesichts des heutzutage fehlenden Hinterfragens und der Akzeptanz solcher unzähliger Verbote durch die Bevölkerung, einhergehend mit der fast schon freiwilligen Selbstaufgabe des eigenen Volkes und der eigenen Persönlichkeit, müßte man eher vom Gegenteil ausgehen.
Die Völker Europas waren noch nie so gleichgeschaltet und duldsam gegenüber jedweden Angriffen, wie dies heute der Fall ist. Die Menschen waren noch nie so bereit, jegliche Freiheit – und dabei sogar die Freiheit der Gedanken – aufzugeben, wie heute. Vom Völkermord durch die totale Überausländerung, über die maximale Förderung jeglicher widernatürlicher Entartungen, usw., bis hin zum Verbot des Bleigießens wird alles sang- und klanglos hingenommen.

Ich kann und will, aufgrund fehlender tatsächlich freier wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Aufnahme von Blei, dieser natürlich keinen Freibrief ausstellen.
Doch die Fähigkeit, logisch und frei zu denken, vermittelt mir die Erkenntnis, daß Bleigießen mit Sicherheit nicht zu den großen Gefahren der Menschheit gehört, zumal auch heute noch Buntstifte und Wasserfarben, die bekanntlich vor allem mit Kindern in Berührung kommen, mit Blei hergestellt werden dürfen. Das Blei Gießen hingegen, findet allenfalls einmal im Jahr unter Aufsicht Erwachsener statt. Allein daher ist die Wahrscheinlichkeit höchst gering ist, daß Kinder mit dem gegossenen Blei spielen oder es in den Mund nehmen.

Ich vermag zwar nicht zu sagen, welche Absicht möglicherweise mit dem Bleigießverbot bezweckt werden soll, ich halte es aber durchaus für möglich, daß einfache Dummheit und eine mangelnde Intelligenzentwicklung der Urheber dafür ursächlich sind.
Ähnlich wie beim Verbot der guten alten Glühbirnen, welche dann durch tatsächlich hochgiftige Quecksilberdampflampen ersetzt wurden, fehlt zumindest jedwede mögliche Begründung, die durch das sinnvolle Benutzen des menschlichen Gehirns nachvollziehbar wäre.

In diesem Sinne möchte ich mit einem meiner wesentlichen Grundsätze schließen:
Ich will nicht, daß Sie wie ich denken, ich will nur daß Sie denken. Denn wenn Sie frei denken, kann ich mir sicher sein, daß Sie wie ich denken.

Markus Walter, Pirmasens